Wo ich hin will und warum das so ist

Politisch geprägt wurde ich schon im frühesten Schulalter durch unseren Rektor Theo Büttner, der wie kein anderer die Geschichte unserer Region vermitteln konnte. Seine Erzählungen von Ringwall über Kurmainz bis zum 2. Weltkrieg haben bis jetzt ihre Spuren bei mir hinterlassen. Heute würden einige Ausführungen, besonders zu den Kriegsjahren und dem Ende der jüdischen Gemeinde, bei vielen Erziehungsberechtigten mit Grundschülern zu Schnappatmung führen. Ich freue mich aber auch jetzt immer noch, in der „Unser Kahlgrund“-Sammlung meiner Eltern zu stöbern.

Angeregt durch diese Erfahrung wurde Geschichte und später Politik zu meinem Steckenpferd, dem ich mich leider durch Zeitmangel nicht mehr so intensiv widmen kann wie ich es gerne tun würde. Heute gilt mein Interesse auch weniger den Daten und Fakten der Vergangenheit, sondern eher dem „Warum“ und dem „Wie daraus lernen“, was sich in meiner Studienwahl ausdrückt (Psychologie mit Interessensschwerpunkt Sozial- und Gemeindepsychologie).

Seit ich es darf bin ich aktiver Wähler, was lange Zeit mein einziger Bezug zur reellen Politik war. Nach der Geburt unserer Zwillinge kam jedoch immer mehr Unmut über so manche politische Entwicklung in mir auf. Unmut, der gepaart mit Zukunftssorgen, zu aktivem Veränderungswillen führte.

Und da Veränderungen meiner Meinung nach stets an der Basis beginnen müssen, stehe ich hier nun als parteiloser Bürgermeisterkandidat der Grünen für Schöllkrippen.

Etwas unkonventionell bin ich ja, aber eben bereit alles zu tun, was unsere Heimat zu einem noch besseren Platz macht!

Ideen habe ich einige. Ausführungen dazu werden in den nächsten Tagen und Wochen hier im Blog unter „Themen“ als Gedankenprotokolle oder Berichte konkreter Aktionen veröffentlicht.

Von mir selbst erwarte ich überparteiliche und konsensgeprägte Kommunalpolitik, basisdemokratische Veränderung und Aufklärung sowie einen klaren, durch Fakten untermauerten, ökologischen Standpunkt.

Von mir erwarten können Sie vollen Einsatz für die gemeinschaftlich beschlossenen Ziele, Bereitschaft zur Diskussion jedes sinnvollen Vorschlags sowie ein offenes Ohr für Ihre Ideen und Anliegen.

Von Ihnen erhoffe ich mir eine bürgeschaftliche Beteiligung mit dem Ziel, Schöllkrippen noch lebenswerter zu machen.